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FAQ - Fachschulen / Universitäten

 
 
 
 
 

 

AECC
Zähringerstrasse 13
8001 Zürich
Tel.: 044 273 33 00
Fax: 044 273 33 35
E-mail: aecc@aecc.ch

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FAQ - Fachschulen & Universitäten

Was versteht man unter einer Fachausbildung?
Wie lange geht eine Fachausbildung?
Wann ist eine Fachausbildung sinnvoll?
Gibt es kürzere Alternativen zu Fachausbildungen?
Was trifft bei Ihnen zu?
Sind Fachausbildungen nicht viel teurer als Sprachkurse?
Ich habe keine Matura, kann ich trotzdem im Ausland studieren?
Mit Berufsmatura (BM) kann ich scheints in England kein Studium beginnen.
Warum wird für einen MBA-Lehrgang eine wirtschaftswissenschaftliche Vorbildung verlangt?
Was sind die häufigsten Probleme und Pannen bei der Planung einer Fachausbildung?

Was versteht man unter einer Fachausbildung?
Alles, was nicht Sprachkurs ist, gilt als Fachausbildung, also auch universitäre Studien. Kurse für Englischlehrer gelten solange als Sprachkurse, als sie vorwiegend Auffrischungscharakter haben; eigentliche Ausbildungen zum Englischlehrer sind hingegen Fachausbildungen und damit nur in jener Abteilung zu finden.

Wie lange geht eine Fachausbildung?
Ganz unterschiedlich: Ein paar Wochen, 3 Monate, 6 Monate, 1.5-2 Jahre, 3-4 Jahre Vollzeitstudium, je nach persönlicher Ausgangslage, bestehender Vorbildung, zu belegender Stufe, Bildungsabsicht, Fächerwahl, Zeitbudget, verfügbaren Finanzen.

Wann ist eine Fachausbildung sinnvoll?
Dafür gibt es viele Gründe:
- Fortgeschrittenes Englisch
- Schade ums Geld bloss für Sprachkurse
- Englischaufbau vorwiegend durch Fächer
- Interessante Gestaltung längerer Aufenthalte
- Gestaffelte Kombination mit Englischkurs
- Kein Ausbildungsplatz in der Schweiz
- Überbrücken der Erwerbslosigkeit
- Zwischenlösung/Orientierungszeit/Auszeit
- Vorlauf zu einer Schweizer Ausbildung
- Ergänzen einer Schweizer Vorbildung
- Vortesten längerer Ausbildungen/Fächer
- Ganzes Vollzeitstudium im Ausland
- Reststudium im Ausland (Transfer)
- Auslandstudienjahr
- Berufliche Differenzierung
- Kontrapunkt zum bisherigen Berufsfeld
- Fachliches Repetitorium auf Englisch
- Erhöhen der Sozialkompetenz
- Attraktivitätsgewinn auf dem Arbeitsmarkt
- Einsatz im internationalen Umfeld
- Erster Schritt zur Aussiedlung
- Über 500 Kursangebote pfeilrechts.gif: knopfcarre blau.jpg: sind ein gutes Argument

Was trifft bei Ihnen zu?
Man sollte Ihnen keinen Sprachkurs aufdrängen, wenn dieser nicht nötig ist oder zu lange wird. Viele Fachausbildungen sind gute Alternativen. Nichts gegen Sprachkurse an sich. AECC hat diese ja auch in der ganzen Breite und Tiefe im Angebot. pfeilrechts.gif: knopfcarre orange.jpg: Vom einfachsten Level für Anfänger bis zu akademischem Englisch.

AECC kann einfach mehr bieten, nämlich die feine Trennlinie zwischen nötigem Spracherwerb und möglicher Fachausbildung. Auch eine Kombination von Sprachkurs mit anschliessender Fachausbildung ist gerade bei längeren Aufenthalten eine gern gebuchte Variante pfeilrechts.gif: knopfcarre hellblau.jpg: .

Setzen Sie Ihre Mittel sinnvoll ein.

Gibt es kürzere Alternativen zu Fachausbildungen?
Die gibt es pfeilrechts.gif: knopfcarre moosgruen.jpg:

Sind Fachausbildungen nicht viel teurer als Sprachkurse?
Es gibt Unterschiede. Aber im Verhältnis zu Inhalt und Länge keineswegs. Hinausgeworfenes Geld für einen weniger nützlichen Sprachkurs ist auf jeden Fall teurer als eine sinnvolle Fachausbildung, die im übrigen auch gar nicht so lang sein muss. Ein Semester z.B. an einem australischen Fachcollege kostet aktuell rund AUD 5'000.- Schulgebühren; das ist mit Sprachkursen verglichen recht günstig. Für Detailabklärungen kommen Sie bitte in die Basisberatung.

Ich habe keine Matura, kann ich trotzdem im Ausland studieren?
Dazu gibt es im englischsprachigen Ausland gute Möglichkeiten. Die schulische Vorbildung und die Leistung spielen immer eine Rolle. Je weniger Ihre Biografie der Norm fürs Studieren entspricht, desto wichtiger sind andere Bewertungen. Das abzuklären ist unter anderem Sinn der Basisberatung bei AECC.

Mit Berufsmatura (BM) kann ich scheints in England kein Studium beginnen.
Ein Vorbehalt bei der BM besteht bei England schon, nur ist er so zu hart formuliert. Wenn Sie eine gute Fachausbildung mit überzeugender BM haben, hohe Leistungen und vertieftes Fachinteresse vorweisen können, ev. spezifische Arbeitserfahrung besitzen, dann kann eine Uni Sie durchaus haben wollen. Fakt ist: AECC hat einer Kundin mit BM zu einem anspruchsvollen Studium in England verholfen, ohne Vorbedingungen.

Warum wird für einen MBA-Lehrgang eine wirtschaftswissenschaftliche Vorbildung verlangt?
Es ist kein generelles Muss. Unis insbesondere in den USA wollen dies aber oft so; es verkürzt einfach die MBA-Ausbildung, was eigentlich eine Fehlentwicklung ist. Ein MBA sollte einen generalistischen Ansatz pflegen, im Sinne eines Führungsinstrumentes für Kader mit (irgend-)einer akademischen Erstausbildung. Für eine wirtschaftswissenschaftliche Karriere stehen andere Wege im Vordergrund: Nämlich Doktorat und Forschung. Sicher ist etwas wirtschaftliches Grundwissen von Vorteil, insbesondere Buchhaltung/Kostenrechnen. Aber als generelles Erfordernis ist eine solche Vorbedingung etwas fragwürdig.

Eine sinnvolle Unterscheidung ist hingegen diejenige in 'gewöhnliches' MBA und 'Executive' MBA; ersteres ist eher für Studienabgänger ohne ausgedehnte Berufserfahrung, das zweite eher für erfahrene Manager mit Führungserfahrung.

Was sind die häufigsten Probleme und Pannen bei der Planung einer Fachausbildung?

Es sind insbesondere folgende Problemkreise:

1. Der Zeitaufwand für die Vorbereitung längerer Ausbildungen wird unterschätzt, die Zeitreserve überschätzt - und damit zu leichtfertig konsumiert, selbst in Fällen, da der Ausbildungsentscheid eigentlich rechtzeitig erfolgte. AECC begleitet die Interessenten konsequent und schaut, dass es nicht zum Schlimmsten kommt. Trotzdem wird von zukünftigen Studierenden schon in der Anmeldephase proaktives Verhalten erwartet. Dieses Verhalten akzentuiert sich zusätzlich während der Fachausbildung bzw. während des Studiums.

2. Interessenten bleiben manchmal in Vorbereitungen und Vorbehalten stecken. "Was ist, wenn gegebenenfalls doch und wenn ja warum nicht?" Die unzähligen "Buts and Ifs" stehen dann ziemlich quer in der Entscheidungslandschaft. Wer ob dem eigenen Mut erschrickt, überschätzt meistens die Hürden, die überwunden werden müssen. Kommt die Schweizer Mentalität dazu, alles drei- und vierfach abzusichern, wird es zeitlich besonders eng.

3. Fachausbildungen haben bestimmte Strukturen. Insbesondere Startdaten und Ausbildungsdauer sind nicht so frei wählbar wie bei Sprachkursen. MBA-Ausbildungszyklen, die jeden Montag beginnen, gibt es beispielsweise nicht, auch wenn schon recht viele Kurse und Studienmöglichkeiten mehr als 2 Eintrittsdaten pro Jahr aufweisen. In dieser Situation ist jede auszubildende Person gehalten, sich nach den Möglichkeiten der Institutionen zu richten. Die nötige Planbarkeit und die Ernsthaftigkeit der Programme lässt es zudem auch nicht zu, sie als "Freizeitstudium mit etwas Golf" zu missbrauchen. Fachausbildungen sind durchstrukturierte Vollzeitprogramme.

4. Das leidige Thema Formalien. Oft werden Kleinigkeiten nicht beachtet, nicht rechtzeitig an die Hand genommen, unvollständig ausgeführt, falsch interpretiert oder schlicht vergessen. Es werden insbesondere:
  • Instruktionen bei Zahlungsvorgängen nicht genau befolgt (z.B. US Schreibweise Datum, Bankcodes, Zahlungsnachweise, etc.)
  • Checklisten nicht konsequent und genau abgearbeitet
  • bei Visa für die USA die Visagebühr (CHF) und die SEVIS-Gebühr (USD) durcheinander gebracht (2 Zahlungen)
  • nicht alle Zeugnisse vorgewiesen; oft fehlt eine Übersicht
  • statt den Originalen trotz klarer Anweisung nur Kopien von Zeugnisse beigebracht; manchmal sind Seiten kaputt, unvollständig oder nur halb leserlich; Wiederbeschaffungen oder Abklärungen werden zu spät oder zuwenig nachhaltig an die Hand genommen
  • vorbereitende Dokumente (z.B. 'Letter of Intent') zeitlich zu knapp zum Übersetzen gebracht
  • Zeitverzögerungen durch Dritte (Referenzen/Referenzgeber) unterschätzt.
  • offene Fragen nicht konsequent beantwortet ("Tut mir leid, ist etwas liegen geblieben"). Solche unvollständigen Informationslagen erschweren die Arbeit erheblich.

5. Auslandabwesenheiten oder generell Nichterreichbarkeit während der Anmeldephase. Deshalb auch der Hinweis in den Geschäftsbedingungen von AECC, den Terms AECC, Ziffer 54. In der heissen Phase geht es manchmal um 1-2 Tage Reaktionszeit!

6. Es wird insgesamt zu wenig an die Möglichkeit einer Fachausbildung gedacht, insbesondere die kürzeren Formen. Mit Vorurteilen im Kopf wie "meine Zeit reicht höchstens für einen Sprachkurs" oder "meine Vorbildung reicht dafür sowieso nicht", stehen sich die Interessenten öfters selber im Weg. Angesagt ist: Über Sprachkurse hinaus denken und zur Basisberatung kommen.

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