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Sprachschulen - Praktika

 
 
 
 
 

 

AECC
Zähringerstrasse 13
8001 Zürich
Tel.: 044 273 33 00
Fax: 044 273 33 35
E-mail: aecc@aecc.ch

Praktika - Gut zu wissen

Vorbemerkungen

Zunächst ist wichtig, dass AECC nur Praktika zusammen mit einer Sprachschulung anbietet, d.h. nur als Teil dieser Sprachausbildung. Praktika allein vermittelt AECC nicht.

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Diese Sprachpraktika bieten meist keine eingehende Fachvertiefung. Sie sind zudem immer unbezahlt. Bezahlte Praktika vermittelt AECC nicht, ebensowenig wie Arbeit im Ausland.

Was soll ein Praktikum bringen?

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Zweck dieser Programme ist, das Englisch auch in der Praxis anzuwenden. Wo Visapflicht besteht ist das auch unter einem Studentenvisum möglich.

Die Angebote verlangen bei Praktikumsbeginn fortgeschrittenes Englisch, manchmal etwas Arbeitserfahrung. Teilweise gelten weitere Bedingungen, über die Sie AECC gerne informiert, hier zunächst in geraffter Form, in der Beratung eingehend und individuell.

Die Betreuungsleistung

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Schulen verlangen für die Suche, Platzierung, Betreuung und Auswertung dieser Praktikumszeit meist eine Pauschale. Die Bedingungen finden Sie bei den einzelnen Sprachschulen.

Was ein Praktikum ist - was es nicht ist

Im Zentrum steht wie gesagt das Einüben der erworbenen Sprachkenntnisse, nicht etwa ein Fachpraktikum. Klar gesagt: Sie müssen auch als Banker gegebenenfalls bereit sein, in einer Werbefirma zu arbeiten, als Designerin in einer Gärtnerei oder bei einem Architekten.

Das Einsatzgebiet

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Obschon sich die Schulen Mühe geben, persönliche Wünsche nach Orten und insbesondere Fachgebieten wenn immer möglich zu berücksichtigen - und es oft auch schaffen - kann ein Einsatzwunsch für ein bestimmtes Tätigkeitsfeld oder in einer bestimmten Branche nie absolut garantiert werden.

Das Organisieren

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Praktika werden erst vor Ort und erst aufgrund der Erfahrung mit Ihnen als Sprachstudierende/r zugewiesen. Die Schule möchte den Lernfortschritt vor Ort beobachten. Kein Praktikum kann auf blossen Vermutungen basieren, so berechtigt diese auch sein mögen. Gewisse Vorbereitungen laufen aber bereits vor dem Sprachaufenthalt, in der Schweiz.

Die Voraussetzungen

Fortgeschrittenes Englisch bei Praktikumsbeginn etwa auf Stufe Cambridge Advanced/TOEFL 550/iBT80 ist oft Voraussetzung. Je höher das Sprachniveau, desto interessanter der Einsatz.

Oft gilt auch ein Mindestalter (18/20). Andere Anbieter geben eine Altersobergrenze an. Manchmal lassen sich Anbieter durch AECC überzeugen, dass es für eine konkrete Person aus bestimmten Gründen eine Ausnahme geben soll. Das bedingt, dass AECC die betreffenden Kandidaten aus einer Beratungssituation persönlich kennen muss.

Der Einsatz

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Praktika sind echte Arbeitseinsätze bei unterschiedlichsten Firmen und Institutionen, nicht etwa Sonderarbeitsformen an geschützten Übungsplätzen der Schule. Ein Praktikum bedeutet volles Eintauchen in die reale Arbeitswelt des betreffenden Landes.

Vor falschen Erwartungen muss deshalb gewarnt werden. Ein Arbeitsplatz ausserhalb der Schweiz kann eine recht provisorische Stelle bedeuten, wenig Komfort, eine herausfordernde arbeitstechnische Situation, insbesondere in den USA.

Vielerorts sind Firmen in einem hektischen Umfeld Anbieter von Praktikumsstellen, manchmal Start-ups unter Erfolgsdruck und starker Konkurrenz oder Firmen in einem Land mit grundsätzlich hohem Wettbewerbsdruck (USA). Praktikanten arbeiten zudem wie Angestellte unter dem dortigen Landesarbeitsrecht.

Der Vorbehalt

Mit einem 85%-Einsatz in zurückgelehnter Haltung wird man solche Situationen nicht Gewinn bringend meistern, oder etwas deutlicher formuliert, daran scheitern. Es kann eine herausfordernde Zeit werden.

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Nehmen Sie die Chance hingegen wahr, dann können Sie enorm profitieren und der Praktikumsbericht dürfte entsprechend positiv ausfallen. Ein derart bewältigter "Challenge" wird sich in Ihrem Lebenslauf sehr vorteilhaft bemerkbar machen, nebst dem zusätzlichen praktischen Sprachfortschritt.

Reagiert jedoch jemand mit typischen Befindlichkeitsmustern aus unserer behüteten Schweizer Arbeitswelt:
  • "die Arbeit war mir zu wenig interessant" (man bekommt in der ersten Woche kaum exklusive Tätigkeiten zugewiesen)
  • "wir hatten kaum Tageslicht" (kommt ab und zu vor)
  • "die Pausen waren sehr knapp bemessen" (kein Anrecht auf 'Siesta')
  • "es war eine provisorisch eingerichtete Firma wo sich kaum jemand Zeit für mich nahm" (es ist keine Lehre)
  • "der Anfahrtsweg allein dauerte über eine Stunde" (keine Ausnahmeerscheinung, v.a. nicht in den USA)
  • "wir mussten jeweils am Ende des Tages um 18 Uhr auch noch die Geräte der Kunden zurücknehmen und kontrollieren" (jedes Business hat seine Eigenheiten)
und legt dabei noch eine Anspruchshaltung an den Tag wie gegenüber einem Ferienclub ("schliesslich habe ich dafür bezahlt"), dann ist fraglich, ob ein Praktikum im Ausland dem eigenen Naturell entspricht.

Der Gewinn

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Wenn Sie jedoch über eine gewisse Robustheit verfügen, die Sache positiv angehen, wenig komfortablen Situationen mit Gelassenheit und etwas Humor begegnen können, die Herausforderung einer Situation in ihrer Bewältigung sehen, Ihre Sprachkenntnisse auch gerne auf der zwischenmenschlichen Ebene anwenden, die eingesetzte Zeit und Energie als Investition in Ihren Lebenslauf betrachten und zuguterletzt grundsätzlich erleben möchten was 'Arbeitsplatz im Ausland' bedeuten kann: Dann ist ein Praktikum für Sie das Richtige. Unter dieser Voraussetzung wird ein Praktikumsbericht resultieren, der Ihren (zukünftigen) Arbeitgeber beeindrucken wird.

Ganz abgesehen davon wird man Ihnen gutes Networking d.h. Kontakte im entsprechenden Land und Berufsfeld unterstellen.

Ist in den USA ein Praktikum von 3 Monaten möglich?

Im Rahmen eines Sprachkurses nicht. Dort ist die Praktikumsdauer auf 2 Monate beschränkt und wird in die sogenannte "Grace Period" gelegt, die 60-Tage-Ausreisefrist. Sie können meist 4-Wöcher oder 8-Wöcher buchen. Die USA sind für Praktika dieser Art zeitlich recht unflexibel.

Kanada ist für Praktika visatechnisch viel freier, aber auch Australien.

Wann ist ein Praktikum in den USA bezahlt

Wenn Sie mindestens 1 akademisches Jahr in den USA studiert haben (9 Monate netto, 3 Trimester, 3 Quartale ). Dann besteht die Möglichkeit des sogenannten OPT (Optional Practical Training). Das kann aber erst vor Ort organisiert werden.

Curricular Practical Trainings (CPT) sind ebenfalls bezahlt. Dies sind Pflichtpraktiken als Teil bestimmter Ausbildungen oder Ausbildungsmodule bzw. Semester.

AECC organisiert keine OPTs und CPTs.

Mit Einsätzen in Kanada hat AECC übrigens recht gute Erfahrungen gemacht. Klicken Sie auf Praktikumsberichte um etwas mehr zu erfahren.

Das Organisieren eines Praktikums bringt zusätzlich eine AECC-Pauschale von CHF 150.- zur Verrechnung (pro Person - keine Rückerstattung).

Grundsätzlich sind Praktika nur eine Möglichkeit aus eine bunten Palette von Bildungsmöglichkeiten. Exemplarische Beschreibungen von Kundensituationen finden Sie unter den Kundenmeinungen.

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